Bücher

"Extreme Osterinsel"


Leseprobe

Zwischen 1994 und 2000 bereiste ich insgesamt fast neun Monate den entlegensten Platz der Welt, die Osterinsel im Pazifischen Ozean. Dort verbrachte ich viel Zeit in verschiedenen Großfamilien, in die sich die 4000 Einwohner der Insel aufteilen. Von diesen Erfahrungen und Erlebnissen zeugen nicht nur über 300 Seiten Notizen, sondern auch rund 6000 Dias und 40 Stunden digitales Tonbandmaterial.
Zunächst sollte das Buch ein Reisebericht werden. Ich wollte den vielen Theorien zu den ungelösten Rätseln der Osterinsel keine neuen Verwirrungen hinzufügen. Letztlich stellten sich aber vor Ort doch eigene Schlussfolgerungen ein. Aber nicht nur diese prägen jetzt den Text. Die aktuelle Osterinselforschung wird darin ebenso beleuchtet wie die mystische Aura, die diese Insel immer noch umgibt. Zu einer der großen Fragen der Insel, nämlich dem Warum der Antlitze der Steingiganten, der Moai, ist mir eine Entdeckung geglückt, die auch schon auf internationalen Pazifikkongressen in New Mexico/ USA und auf Hawai'i zu Diskussionen angeregt hat.

Dieses Buch ist digital als pdf-Datei erhältlich. Kosten: € 6, 50 (alles inklusive). Schreiben Sie bitte eine eMail mit Ihrer Rechnungsadresse. Die Datei geht Ihnen sofort nach Zahlungseingang zu.

 


"Mir brauch'n kaa Südsee"

 


Leseprobe

Im Buch "Extreme Osterinsel" untersuchte ich nach mehreren Reisen auf diese Insel die Wirkung von Musik auf den Alltag der Inselbewohner. Hauptentdeckung: Die Insulaner machen stark rhythmusbetonte Musik, die gleichzeitig einwiegenden, melodiösen Charakter hat. Die Insel hingegen ist eher mit karg, sogar öde zu beschreiben. Die Musik scheint nicht auf diese Insel zu passen. Die Einwohner scheinen sie entwickelt zu haben, um gegen die Isolation, vielleicht auch Einsamkeit ansingen zu können, um zu überleben. Sie selbst sagen: "Musizieren hält Leib und Seele zusammen".
Ich stamme aus dem Erzgebirge, gewissermaßen auch einem entlegenen Ort. Dort haben sich ebenso Verhaltensweisen herausgebildet, die dieser Situation Rechnung tragen. Insbesondere sind mir bei der Arbeit an der Osterinsel-Thematik viele Personen aus meinem ehemaligen Bekanntenkreis eingefallen, die das gleiche tun wie die Osterinsulaner: sie haben ein spezielles Verhältnis zu Musik entwickelt.
Mein neues Buch nähert sich sich diesem Phänomen, indem ich nicht über Personen schrieb, sondern diese selbst zu Wort kommen ließ. Der Reiz der Arbeit lag auch darin, den Bogen vom isoliertesten Ort der Erde, den ich auch als Selbsterfahrungsort benutzte, zurückzuspannen zu meinen eigenen Wurzeln.

Wenn Sie Fragen zu beiden Büchern haben oder sich als Leser zu Ihren Lese-Erfahrungen äußern wollen, schreiben Sie einen Eintrag ins Gästebuch oder schicken Sie mir eine eMail.

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