Neues

4/ 2017
Ich bin aus der Südsee zurück. Und der Karibik. Und dem Atlantik. Und dem Mittelmeer. Ich bin 40.000 km gereist (mal wieder...), die Hälfte davon mit dem Schiff. Das dauerte seine Zeit. Von November letzten Jahres bis Anfang Februar 2017. Ich habe über 20 Vorträge für Passagiere gehalten, habe Menschen beglückt, zum Nachdenken angeregt, weitergebracht. Sagten sie zumindest. Das ist schön. Nun habe ich mich schon durch 10.000 neue Fotos und 20 GB Filme gewühlt - und? Mein Südsee-Vortrag ist aktualisiert, mein Tahiti-Vortrag ist aktualisiert, ein Karibik-Vortrag ist entstanden (mit spektakulären Panama-Kanal-Bildern), - und ich habe aus meinem Panama/ Mexiko-Vortrag einen Vortrag "Mittelamerika" gemacht, der nun auch die Bilder aus Costa Rica, Guatemala und Acapulco enthält, der Stadt, die als die derzeit gefährlichste Mexikos gilt. Aber nicht genug damit. Ich habe neue Mischvorträge gebaut: "Türen und Tore der Welt", "Fischmärkte der Welt", "Friedhöfe (!) der Welt". Ob letzterer jemals vor Publikum gehalten werden wird, steht... im Grabe! Denn die Veranstalter reagieren meist: "Ich fände den interessant, aber der findet wohl keine zahlenden Gäste!". Na, warten wir es ab. Ach, und dabei ist natürlich auch eine völlig neue Version meines Vortrags "Himmel der Welt" entstanden. Denn diese Reise verlief unter unsagbaren Wolkenformationen. Noch was? Ja. Mein Vortrag "Geisterstädte" hatte Premiere. Dieser wird ja in den folgenden Jahren noch manigfaltige Erweiterungen erfahren. Noch mehr - Premieren? Na klar. Kapverden, Genua (nach neuerlicher Vorpremieren-Aktualisierung!), und natürlich Detroit. 15 Menschen sind gekommen, aber nach zweieinhalb Stunden wollte keiner mehr gehen. So war das. Mehr? Ich habe allen vorhandenen Vorträgen eine Frischzellenkur verpasst, Horizonte gerade gerückt, Analog-Aufhellungen erzeugt. Und ich habe nun endlich auch meine analoge Vortragssammlung aufgelöst. Sonst? Ich habe in Wien meinen neuen Vortrag "Mit dem Frachtschiff durch die Südsee" gehalten und bei dieser Gelegenheit so viele Türen und Gräber berühmter Personen fotografiert, dass auch diese beiden Vorträge inzwischen die dritte vorpremierische Aktualisierung erfahren haben. Nicht genug? Ich habe es wahrgemacht: Meine beiden Schiffsvorträge zu James Cook und Thor Heyerdahl sind zu einem weiteren neuen Thema verschmolzen. Ja! Verschmolzen sind auch meine Themen Hawaii, Neuseeland und Osterinsel - zu "Das polynesische Dreieck". Die Einzelthemen existieren aber weiter. Tja, und infolge weiter zurück liegender wie anstehender Reisen löst sich nun der Vortrag zum Nordatlantik auf. Island ist inzwischen bei... Island gelandet, Grönland wird zu einem eigenen neuen Vortrag - denn die Reise dorthin rückt näher - und die nordamerikanische Ostküste bereise ich, wie ich nun weiß, kommenden April und Mai - also sind Montreal, Halifax und der St.-Lorenz-Golf nebst Neufundland gut untergebracht in jenem neuen Thema. Kommt noch was? Ja, die Zukunft: wie gesagt, folgen im August Island und Grönland, ab Oktober die Reise rund um den afrikanischen Kontinent - und 2018 stehen drei Reisen im Ostseeraum an, mit allen anliegenden Hauptstädten, inklusive St. Petersburg und Südskandinavien. Naja, und Japans Geisterstädte warten ja auch schon. Mein Leben hat sich tatsächlich gedreht. Ja, ja, ich unterrichte noch. Manchmal gucke ich auch Fernsehen...

9/ 2016
Ich bin aus Detroit zurück. Und aus Madeira und Mallorca. Kontraste, Kontraste. Das Thema meines Lebens! Detroit habe ich ohne kugelsichere Weste überlebt, immerhin die Stadt mit der mit Abstand höchsten Kriminalitätsrate der USA. Und die viertgefährlichste Stadt der Welt. Ich wohnte in einem Motel, das man aus entsprechenden Hollywood-Filmchen kennt, nachts hellst mit Scheinwerfern bestrahlt und mit allnächtlichen Schüsse-Geräuschen. Und habe sogar auf Mietwagen verzichtet... weil ich musste. Beide Vertretungen, die ich von zu Hause aus ausfindig gemacht hatte, waren inzwischen geschlossen - wie so gut wie alles Andere auch. Dafür verschlug es mich in Gegenden der Stadt... Die Taxifahrer meinten stets: "Oh, that's in the Ghetto!" Der Polizei bin ich nie begegnet, wurde aber mehr als einmal von Anwohnern aufgehalten, die sofort ihr Mobile zückten um diese zu kontaktieren. Ich bin eben aufgefallen in einer Bevölkerung, die zu 82% aus Schwarzen besteht. "You will be arrested!" hörte ich wieder und wieder. Ich habe die großartige Art-Deco-Architektur gesehen - und deren reihenweisen Verfall. Die meisten Wolkenkratzer in DownTown stehen inzwischen leer, werden teils abgerissen - was zu riesigen Brachflächen im Herz der City führt - und drum herum arbeitet die pleite Stadt derzeit nach dem Slogan "Zerstörung ist Fortschritt". Das ist, als wenn jemand behaupten würde, dass Sex zu Jungfräulichkeit führe. Detroit ist am Ende, und damit ist in dieser Stadt sowohl der Beginn als auch das Ende des Kapitalismus zu besichtigen. Schön ist es nicht, aber einsichtig - und vielschichtig. - Seelisch arg gebeutelt flog ich ganze vier Wochen später zu einer reinen Fotosammelreise nach Madeira und Mallorca. Beide Inseln kannte ich zwar - von ihren Rändern her - durch meine Lektorenreisen Ende letzten Jahres. Um daraus aber Vorträge zu bauen, fehlte schlicht das Hinterland. Als krümmte ich mich  - diesmal mit Mietwagen (von denen mir einer zu Schrott gefahren worden ist) - über die Serpentinen des Hochlandes beider Inselwelten und verfing etliches ansehnliche Licht auf meinen Fotofestplatten. Nun hat Madeira schon erfolgreiche Premiere gehabt - und die "Lieblingsinsel der Deutschen" wird in meinem Vortrag keinen Deutschen beinhalten. Das ist gar nicht so schwierig wie gedacht, denn Mallorca ist groß genug und schön genug (ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sage). - Und ich habe inzwischen alle meine Vorträge nicht nur musifiziert (Worterfindung!), sondern meistenteils auch videofiziert (Worterfindung!). Ich bin glücklich, fleißig... und kaputt. Also: auf zu neuen Ufern. Geisterstädte. Da fehlt noch Namibia - und seit kurzem: Fukushima. Irrsinn mit Methode.

1/ 2016
Ich bin aus dem Atlantik zurück. Und wieder war es eine Lektorenreise, sprich ein Vortragsabenteuer auf einem Kreuzfahrtschiff. Während auch diesmal das unten schon erwähnte Luxus-Amusement auf mich "wartete" (währenddessen ich - meist allein an Deck - den Wellen und Sonnenaufgängen zusah...), gab es nach allerlei Sturmgebraus in meiner Reisekarriere noch den Orkan meines Lebens obendrein. Bei Windstärke 12 Plus (!) und 10-Meter-Wellen war besagtes Amusement dann allseits eingeschränkt. Zumal die eigentlich spektakulär anzuschauenden Wellen dann auch noch ein Loch ins Schiff schlugen und wir in Mallorca not...parkten um die Schäden zu reparieren. Nie wollte ich jemals nach Mallorca, nun hat mich ein Sturm hingetrieben. Ich weiß nicht - was soll es bedeuten... Zum Glück war diese Reise mit so vielen Stationen ausgestattet, dass nicht weiter ins Gewicht fiel, dass Marokko komplett ausgelassen werden musste. Dafür gab es zunächst eine Stipvisite auf Kanarens Lanzarote ("Schön verwüstet") und weitere 1500 km südlich die sagenhaften Kapverden. Sao Vicente, Santo Antao, Fogo, Santiago und Sal wurden angesteuert und haben mit fantastischer Gelassenheit und atemberaubenden Landschaften (Wo kann man schon auf einem 5 Meter breiten Felsgrat einen 1000 Meter tiefen Abgrund - auf beiden Seiten! - überwinden?!) zur nächsten Bilderflut geführt, noch bevor die "verbleibenden" Kanaren-Inseln und Madeira im Wege lagen und ebenso zu erkunden und genießen waren. Ich weiß nun, dass die 10.000 neuen Fotos zu 4 (vier!) neuen Vorträgen führen werden (Kapverden, Kanaren, Madeira, Genua (Ja!)). Aber ich weiß nicht, was ich mit den grandiosen Visualitäten aus Malaga, Alicante und Mallorca machen soll. Hat irgendjemand eine Idee? Das Beste aber waren, neben unvergleichlichen Fischen und Hunden (...) die Passagier-Rückmeldungen zu meinen Vorträgen auf dem und außerhalb des Schiff(es). Beispiele? "Sie sprechen ja ohne Konzept. Wie machen Sie das?" "Zum ersten Mal ist mein Vater bei Lektoraten nicht eingeschlafen!". "Sie sind 1962 geboren? Mein Sohn auch. Der ist aber mit 48 Jahren gestorben. Sie könnten mein Sohn sein." - Warum auch immer - seitdem suchte ich wieder nach Reisezielen, welche meinem üblichen Gebahren ähnlich sind. Und was habe ich gefunden? Geisterstädte! Ein paar kenne ich ja schon, in Chile, in der Ukraine. Nun folgen die Namib-Diamantenstädte im südlichen Afrika und... ich werde die wohl einzige Geisterstadt der Welt besuchen, die noch bewohnt ist (wenn das kein Kontrast ist!): Detroit. Sie nimmt, die Gefährlichkeit betreffend, den weltweit 4. Rang ein, nach Ciudad de Juarez, Bogota und Caracas. VOR Carachi unbd Mogadischu. Wie bekommt man eine kugelsichere Weste?

8/ 2015
Ich bin aus dem hohen Norden zurück. Island, Norwegen und Spitzbergen. So nah war ich dem Nordpol noch nie! Es fehlten aber immerhin noch 1000 Kilometer in der nördlichsten Stadt der Welt Longyearbyen. 2500 Einwohner. Schon mein halbes Leben wollte ich dorthin, nun bin ich bei 6 Mahlzeiten pro Tag und Entertainment-Programm von Kreuzfahrtschiffen gebracht worden. Gleich zweimal innerhalb 4 Wochen. Unfassbar! Aber keine Sorge, das ist nicht meine neue Reisefortbewegungsart, es ist ein neuer Kontrast. Denn ich war Teil des Entertainments auf den Schiffen, als landeskundlicher Lektor. Also habe ich dem äußerst zugewandten Publikum meine Sicht auf die Reisedestinationen (und einiges daraüber hinaus...) näher gebracht. Dies war wie immer: atmosphärisch, emotional und philosophisch. Aber eines war anders: ich genoß die vielen - teils Tage später stattfindenden - Gespräche an Bord und während der Ausflüge -, die bei Vorträgen sonst nicht stattfinden können, weil die Gäste nach dem Vortrag im Prinzip weg sind. So hörte ich, welche Sätze, wie viele Gedanken überhaupt, die ich oft spontan aneinander reihe, haften geblieben sind und Tiefe bewirkt haben. Das hat mich glücklich gemacht. ... Und? Gab es einen Ort, der mich besonders faszinierte? Aber ja! Da gibt es auf Spitzbergen eine russische Bergarbeitersiedlung namens Barentsburg. Dort baut Russland IN norwegischem Boden Kohle ab, seit den 20ern. Es wird weniger, die Einwohnerzahl ist zuletzt von 1500 auf 350 geschrumpft. Aber - Putin lässt grüßen: alle Gebäude (auch die leer stehenden) werden top-saniert. Hier werden (potjemkinsche?) Tatsachen geschaffen - wie in Kaliningrad. Noch ein bisschen Krim gefällig? Dass bei dieser Gelegenheit das Lenindenkmal gleich mit saniert wird (und auch der überdimensionale Schriftzug "Unser Ziel: Kommunismus") passt wohl genau so gut ins Bild wie es nicht passt. ... Es gibt neue Vorträge dazu. Genau! Zwei. Während ich mich noch durch die Bilderflut zu Kiew und Tschernobyl wühle, warten knapp 10.000 neue Bilder darauf, gesichtet, sortiert und geordnet zu werden. Von "heißen" Tagen am Reaktor zum kohle-kalten Rand der Welt. Was könnte schöner sein...?

5/ 2015
Ich bin aus Kiew und Tschernobyl zurück. Noch nie zuvor habe ich mich auf meinen Reisen unsicher gefühlt. Nicht in den nächtlichen Straßenschluchten New Yorks (Klischee!), in den Elendsvierteln von Kathmandu, in den menschenleeren Wüsten- und Gebirgsweiten dieser Welt. Nicht einmal in Nordkorea. In Kiew aber (nein, nicht in Prybjat...) habe ich meine Fototasche mehr an mich gepresst als je zuvor. Lag es an mir? Dieses Land ist in einer Weise gespalten, die kaum beschreibbar, aber geradezu körperlich spürbar ist. Die eine Hälfte der Bevölkerung will zurück zu sowjetischen Verhältnissen, die andere verkauft Klopapierrollen mit dem Gesicht Putins darauf an jeder Straßenecke der ukrainischen Hauptstadt. Wie will man da zu (emotionaler) Stabilität, geschweige denn Aufschwung kommen? Kiew mag zu den drei grünsten Hauptstädten Europas gehören - sie mag zu Europa gehören - aber das ist alles Makulatur, wenn alle paar Monate das Machtgezerre der Regierenden wieder einmal zu wechselnden Verhältnissen führt. Bleibt abzuwarten, wann der Maidan das nächste Mal brennt. Die Steine, die 2014 den Polizisten entgegen geschleudert wurden, liegen noch haufenweise herum. Die Brandspuren der Straßenschlachten mit über 100 Toten indes werden mit gigantischen Plakaten mit fröhlich fliegenden Vögeln über Kornfeldern verhüllt. Alle sind sooo fröhlich, dass einem das Herz zusammenkrampft. ... ... Da war Tschernobyl beinahe eine Idylle, denn was zu erwarten war, traf ein. Wenn es einen Ort auf der Welt gibt, der mit "Charme des Morbiden" treffend bezeichnet ist, dann diesen. Kindergärten, Schulen, Supermärkte, Restaurants, Turnhallen, Kulturhäuser - in einem Zustand des Verfalls, der Albträume lebendig werden lässt! Gerade noch ist nach 29 Jahren Reaktorunglück zu sehen, was Menschen hier getan haben. 50.000 Menschen lebten den Traum vom sicher gespaltenen Atom. Bis 1986 etwas begann, aus dem nicht gelernt worden zu sein scheint. Strahle ich? Nein, ich bibbere, psychosomatisch. Das mitgebrachte Material indes lässt auf einen außergewöhnlichen neuen Vortrag hoffen. Radioaktive Morbidität trifft auf luftballonschwingende Jugendliche in Blau-Gelb. Ich liebe Kontraste. Letzter Satz des Guide nach der Tschernobyl-Tour: "See you after the next desaster!"

2/ 2015
Schon sooo alt ist das neue Jahr? Was also hält es bereit? Zunächst bin ich noch immer tief eingetaucht in die Digitalisierung meiner existierenden 25 analogen Vorträge. Dias scannen, Einarbeitung in neue Hardware (Wer hätte gedacht, dass es einen Unterschied gibt zwischen einem HDMI-Kabel für € 29.90 und € 149,-?!) und Software (Wings Platinum kann viiiel mehr als ich will...), und die steigende Aufregung vor meiner Digitalpremiere "Die Straße von Gibraltar" am 17. März um 19.00 Uhr im Rathaus Markkleeberg. Kurd darauf folgt dann schon die Premiere des Nordkorea-Vortrags (siehe einen Eintrag weiter unten) und die Premiere von "Shanghai und Peking - China-Macht-Kapitalismus". Bis Mitte des Jahres soll die Digitalisierung aller Vorträge abgeschlossen sein, denn im Juni beginnt meine Karriere als Lektor für landeskundliche Vorträge auf Kreuzfahrtschiffen. Gleich drei Reisen stehen an: zweimal nach Norwegen, Island und Spitzbergen und etwas südlicher durchpflüge ich den Atlantik im November und Dezember bis hinunter zu den Kapverden. Arbeit und Vergnügen werden vereint. Welch Wonne! - UND? Krass: im April werde ich wohl in der verrücktesten Stadt der Welt sein - und in der düstersten womöglich: es geht nach PRYBJAT, dem Ort neben Tschernobyl, in welcher man besichtigen kann, wie die Welt aussieht, nachdem der Mensch auf wundersame Weise entschwunden ist. Strahle ich schon?

11/ 2014
Ich bin aus Nordkorea zurück. Schon einige Wochen. Aber ich habe diese Weile gebraucht damit fertig zu werden. Denn eigentlich war ich FERTIG mit der Welt nach dieser Reise. Denn: Nordkorea ist kein Land. Es ist ein Gefängnis mit 24 Millionen Insassen. Es ist der Beweis, dass Sozialismus nur ein Begriff, eine Idee ist – wie Marx ja selbst sagte. Und der Beweis, wie weit der Gedanke von der Gleichheit der Menschen pervertiert werden kann. Der Reisende hat einiges auszuhalten im Land ohne Beleuchtung: Bei der Anreise werden Druckerzeugnisse konfisziert, mitgebrachte Diktiergeräte können zu 6 Jahren Arbeitslager führen – oder öffentlicher Hinrichtung in Pjongjang – für welche Pioniere schulfrei erhalten um am Schauspiel teilnehmen… zu müssen. Wer gehofft hat, dass alles nicht so schlimm sein wird wie vorrecherchiert, sieht sich mit einer Dauerflut an Enttäuschungen konfrontiert. Hotel verlassen verboten! Menschen in Uniform oder Arbeitskleidung fotografieren verboten! Kontaktaufnahme (beidseitig!) verboten! Stattdessen werden u.a. Kinder vorgeführt, die altersentsprechend unmögliche Leistungen auf Instrumenten vorführen. Und zu sehen sind (ausschließlich dürre) Menschen auf den Straßen, deren Gesichtsausdrücke mit „tot“ unzureichend beschrieben sind. Untot? Ansonsten fahren Sie auf leeren, 100 Meter breiten Autobahnen ("...für die Zukunft gebaut...") – auf der Gegenspur. Das Gegenteil von „Gut“ ist „Gut gemeint“! An der Grenze zu Südkorea, dem Bruderfeind, möchten Sie weinen, während Sie zwischen je einer Millionen Soldaten an einem Schreibtisch stehen, an welchem sich Feind und Feind Hunderte Stunden angeschwiegen haben, mit ein paar Atombomben unterm Arm. Aber Tränen sind eine Illusion. Alles nicht sooo schlimm? - Es gibt keine Vögel in Nordkorea. Asozial-Ismus!

Mein Buch "Extreme Osterinsel" ist wieder erhältlich.
Dieses Werk ist nun auf digitalem Wege beziehbar. Wenn Sie ein Exemplar erwerben möchten, schreiben Sie mir bitte eine eMail mit einer Rechnungs-Adresse. Nach Eingang der Zahlung von
€ 6,50 (alles inklusive) geht Ihnen die PDF-Datei per Mail zu.

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Themen: Osterinsel, Hawai'i, Neuseeland, Tahiti, Südsee, Patagonien, Feuerland, Moskau, Ostpreußen, Polen, Ostsee, Kurische Nehrung, Panama, Mexiko, Argentinien, Chile, Azoren, Malta, Santorin, Wien, New York, Nepal, Hong Kong, Grönland, Kanada, Gibraltar, Nordkorea, China, Norwegen, Spitzbergen, Island, Kapverden, Kanaren, Madeira und andere. Oder eine Kombination mehrerer Themen. Meine Fotos werden in Kulturhäusern, Clubs, Galerien, Kliniken, Arztpraxen, Schulen, Firmensitzen und Kulturinstituten im In- und Ausland präsentiert. Bald auch bei Ihnen?
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