Reisevortrag


Patagonien + Feuerland

Am Ende der bewohnten Welt


Die südlichste Spitze Südamerikas ist das Ziel dieses Reisevortrages. Eine Zweiländer-Reise steht bevor - durch Chile und Argentinien. Nachdem Punta Arenas, Puerto Natales und die patagonische Bergwelt des Torres del Paine Nationalparks durchquert sind, geht es in das scheinbar lebensfeindliche, einsame und nahezu menschenleere Feuerland. Magalháesstraße, Beagle-Kanal, Lago Fagnano, die letzten grandiosen Ausläufer der Anden - diese Landschaften sind melancholisch, und sie sind allein. Sie wünschen sich keine Besucher. Aber sie laden trotzdem ein - mit ihnen einsam zu sein. Sie verführen zum In-sich-Kehren. Und zum Verweilen - wenn der Wind es zulässt, die Autotür zu öffnen...
Bis man kurz vor Kap Hoorn in der südlichsten Stadt der Welt, Ushuaia, angekommen ist, kreuzen die schotterigen Wege nur Schiffswracks oder Farmen, die Hunderte Kilometer vom jeweiligen Nachbarn entfernt liegen. Feuerland birgt viel vom Nichts, das die Welt so dringend braucht. Obwohl auf der Landkarte geradezu zu vernachlässigen, findet die Dimension „Weite“ in diesem Land einen neuen Ausdruck. Und beeindruckt gleichermaßen. Nichts ist auf Tierra del Fuego so, wie man es sich vorgestellt hat. Dies öffnet Geist und Seele.

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