Reisevortrag


Tahiti

Polynesien über dem Wind

Chile - Atacama

Tahiti – ein Sehnsuchtsziel vieler Europäer! Wie tief muss das wie auch immer geartete Defizit der ersten Europäer ausgeprägt gewesen sein, als sie in die Südsee kamen, dass ihre Erzählungen vom „Paradies“ uns bis heute umtreiben? Doch heute ist Tahiti ein Teil Frankreichs – und strebt doch nach etwas, das über ein Übersee-Departement hinausreicht. Der Stau in der Hauptstadt Papeete ist Alltagsgut, das Baguette unter dem Arm der polynesischen Bewohner ebenso. Tahiti ist kolonisiert, christianisiert, mit eigenem Handy-Netz und 100 Satelitten-TV-Programmen ausgestattet. Man mag also meinen, das Paradies sei dahin.
Aber man braucht nur diese etwas abgerissene Stadt und ihre 28.000 Einwohner hinter sich zu lassen – und es drängt geradezu gewaltsam die Natur ins augenfällige Bewusstsein zurück. Und dies entzückt Seele und müden Körper nach 40-stündiger Anreise… Außerhalb der Städte – oder auf der Nachbarinsel Moorea – erkennt man das wahre Juwel Polynesiens – in den vorherrschenden Farben Grün und Blau. Und man erkennt sich selbst: sehr viel mehr braucht es nicht zum Glücklichsein. Dieser Reisevortrag lebt – neben grandiosen bildlichen Einsichten – von der Einsicht der Notwendigkeit von Kontrasten im Leben. Tahiti bietet diese in schierer Unzahl an – und entrückt dabei minütlich.

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